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Anlagenmechaniker:in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in diesem Handwerksberuf werden bedingt durch die Energiewende immer wichtiger. Die Installation, Instandhaltung und Reparatur von Heizungs- und Klimaanlagen sowie von Trinkwasser- und Entwässerungsanlagen gehören zu ihren Aufgaben. Dabei werden Kundenaufträge weitgehend selbstständig bzw. im Team in den Schritten: Analysieren, Planen, Durchführen und Kontrollieren bearbeitet. Beginnend bei der Verlegung von Rohren und deren Verbindung mit unterschiedlichen Anlagen und Systemen geht es ferner um deren Dichtheit, Funktion und deren optimale Einstellung. Damit die montierten Anlagen bedarfsgerecht funktionieren, sind ihre Komponenten auch elektrisch anzuschließen. Gegebenenfalls sind Regler entsprechend dem Kundenbedarf optimal einzustellen. Bei Trinkwasseranlagen sind insbesondere Anforderungen an die Hygiene zu beachten und bei Gasanlagen die entsprechenden technischen Regeln.
Die steigenden Anforderungen an den Klimaschutz und die Energieeffizienz wirken sich zunehmend auf die technische Gebäudeausrüstung aus. Daher befindet sich die zu installierende Technik in einem starken Wandel, was den Beruf interessant und zukunftssicher macht. Solaranlagen, Wärmepumpen und eine intelligente Regelungstechnik (Smart Home) sind längst nichts Besonderes mehr.
Durch die Neuordnung aus dem Jahr 2016 wurde der Beruf in vier Einsatzgebiete unterteilt: Heizungstechnik, Sanitärtechnik, Klima- und Lüftungstechnik und erneuerbare Energien sowie Umwelttechnik. Gemeinsame Inhalte beziehen sich auf alle vier Einsatzgebiete während spezialisierte Fertigkeiten und Kenntnisse nur für ein Gebiet zu vermitteln bzw. bei der Prüfung nachzuweisen sind.
Dauer der dualen Berufsausbildung: 3,5 Jahre
Gestreckte Gesellenprüfungen: Teil 1 (Ende 2. Ausbildungsjahr, Anteil 30%)
Teil 2 (Ende der Ausbildungszeit, Anteil 70%)
Erreichbarer Schulabschluss: Berufsschulabschluss und erweiterter Sekundarabschluss I
Schulische und berufliche Perspektiven: Meisterschule oder Technikerschule. Nach dem Besuch einer Fachoberschule (FOS) ist auch ein Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich.
Ansprechpartner bei Fragen zum Ausbildungsberuf:
Otmar Patzel (otmar.patzel@bbs-verden.de)
Imad Irik (imad.irik@bbs-verden.de)
Daniel Fitschen (daniel.fitschen@bbs-verden.de)

