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Berufliches Gymnasium - Sozialpädagogik
Im Zentrum des Unterrichtes steht der Zusammenhang zwischen Entwicklung und Persönlichkeit (Zusammenhänge von Pädagogik und Psychologie). Die unterrichtlichen Betrachtungen von solchen Zusammenhängen ergeben zwangsläufig auch den Blick auf Zusammenhänge von Individuum und Gesellschaft: Die Erarbeitung psychologischer und pädagogischer Grundlagen eröffnen für die Schüler*innen stets höchst interessante Einblicke - gerade auch in die Entwicklung der eigenen Person.
In der Einführungsphase (Klasse 11) werden die Grundlagen vermittelt, worauf in der Qualifikationsphase (Klassen 12 und 13) aufgebaut wird; außerdem findet in der Klasse 12 ein mehrwöchiges Projekt mit beruflichem Bezug statt.
Der Besuch des Beruflichen Gymnasiums dauert im Regelfall drei Schuljahre, mindestens zwei (dann Abschluss Fachhochschulreife schulischer Teil) und höchstens vier Schuljahre (bei Wiederholung eines Jahres).
Aufnahmevoraussetzungen: Erweiterter Sekundarabschluss I bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand. Dieser kann an allen Schulformen des Sekundarbereichs I sowie durch den erfolgreichen Besuch bestimmter Schulformen der berufsbildenden Schulen erworben worden sein. Wir erwarten sehr motivierte Schüler:innen, die sich v.a. auch mit sich selbst auseinandersetzen wollen und ihre eigene Entwicklung aktiv mitgestalten wollen!
Praktikum in der Einführungsphase: 80 Stunden (zwei Wochen bis Beginn 2021) in sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, ab 2022 (mit der Einführung der Doppelqualifizierung) werden die Praktikumszeiten erheblich ausgeweitet und teilweise in die Unterrichtszeiten integriert, teilweise sind diese aber auch neben dem normalen Unterricht zu absolvieren.
Vorgesehene Prüfungen: Nach Beendigung des Unterrichts des 13. Jahrgangs findet das Abitur in vier schriftlichen Prüfungen und einer mündlichen Prüfung statt; verpflichtend ist die Prüfung in Pädagogik/Psychologie, darüber hinaus wird mit der Einführung der Doppelqualifikation Ende der 12. und Anfang der 13. Klasse ab 2025 zusätzlich eine Berufsabschlussprüfung integriert sein.
Abschlüsse: Allgemeine Hochschulreife /Abitur oder Fachhochschulreife ab Klasse 12,
Neu: ab Abschluss 2025 (Beginn 2022): Doppelqualifikation Abitur und Berufsabschluss Sozialassistenz
Schulische und berufliche Perspektiven: Durch die vielfältigen Kompetenzen, die in diesem Schwerpunkt erworben werden, sollen sich den Schüler:innen Berufs- und Studienperspektiven primär im sozialen Bereich ("Soziale Arbeit/Sozialpädagogik) im Bildungsbereich (Lehramtstudiengänge) sowie für psychologische und pädagogische Studiengänge erschließen;
Darüberhinaus ist mit der Allgemeinen Hochschulreife (vollwertiges Abitur mit entsprechenden Noten) jedoch grundsätzlich ALLES andere auch möglich! Ab Abschluss 2025 ist darüber hinaus auch ein erster Berufsabschluss (Sozialassistenz für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen und dergleichen) gleichzeitig zu erwerben, mit dem dann auch der Einstieg in die weitere berufliche Ausbildung erleichtert wird, bspw. mit der erheblichen Verkürzung der Erzieher:innen-Ausbildung im Anschluss!
Ansprechpartner bei Fragen zur Fachrichtung:
Jörn Fischer
joern.fischer@bbs-verden.de


